Was kostet Nassfutter pro Tag? Rechenbeispiele nach Hundegewicht
Wer Nassfutter vergleicht, schaut meist zuerst auf den Dosenpreis. Hier steht die Rechnung, die mehr sagt: in drei Schritten, mit Kostentabelle von 5 bis 40 kg und Zahlen aus unabhängigen Tests.
Das Wichtigste in Kürze
- Entscheidend ist der Preis pro Tag: Tagesbedarf in kcal ÷ kcal je 100 g × Preis je 100 g.
- Nassfutter liefert 80 bis 120 kcal je 100 g, deshalb kann ein höherer Kilopreis pro Tag günstiger sein.
- Stiftung Warentest ermittelte 2022 für einen 15-kg-Hund Tageskosten zwischen 0,83 € und 6,80 €.
- Unsere 800-g-Dose mit Mengenrabatt: 2,88 € am Tag bei 5 kg bis 12,88 € bei 40 kg, gerechnet mit angenommenen 90 kcal je 100 g.
- Für große Hunde ist reine Nassfütterung teuer; Mischfütterung mit getrennter Kalorienrechnung senkt den Betrag deutlich.
Inhalt
Die Rechnung funktioniert mit jedem Nassfutter, nicht nur mit unserem. Die Grundlagen stehen im großen Überblick Nassfutter für Hunde.
Warum sagen Dosenpreis und Kilopreis so wenig aus?
Weil dein Hund Kalorien braucht und keine Gramm. Von einem Futter mit wenig Energie je 100 g muss mehr in den Napf, und damit steigt der Betrag pro Tag, auch wenn die Dose billiger ist.
Nassfutter ist nach der Definition des europäischen Branchenverbands FEDIAF ein Futter mit mindestens 60 % Feuchtigkeit. Wie viel Wasser genau enthalten ist, unterscheidet sich von Produkt zu Produkt, und mit ihm die Energiedichte, also die Kalorienmenge je 100 g Futter. Typisch sind 80 bis 120 kcal je 100 g. Vom Futter am unteren Ende braucht derselbe Hund also 1,5-mal so viel wie vom Futter am oberen Ende.
Ein Beispiel mit zwei erfundenen Futtern für einen 20 kg schweren, normal aktiven Hund mit 1.040 kcal Tagesbedarf. Die Preise sind frei gewählt.
| Kennzahl | Futter A | Futter B |
|---|---|---|
| Preis je 800-g-Dose | 3,20 € | 4,00 € |
| Kilopreis | 4,00 € | 5,00 € |
| Energie je 100 g | 80 kcal | 120 kcal |
| Menge am Tag | 1.300 g | 867 g |
| Preis am Tag | 5,20 € | 4,33 € |
| Preis je 100 kcal | 0,50 € | 0,42 € |
Futter B kostet pro Kilo 25 % mehr und pro Tag trotzdem rund 17 % weniger. Auf 30 Tage gerechnet sind das 130 € statt 156 €. Über die Qualität sagt das nichts: Die Energiedichte hängt vor allem davon ab, wie viel Wasser und Fett im Futter steckt. Die Rechnung beantwortet nur die Kostenfrage.
Der Dosenpreis sagt dir, was eine Dose kostet. Der Kilopreis sagt dir, was das Gewicht kostet, und ein großer Teil dieses Gewichts ist Wasser. Erst der Preis pro Tag oder der Preis je 100 kcal sagt dir, was es kostet, deinen Hund satt zu bekommen.
Wie berechnest du die Kosten für Nassfutter beim Hund?
In drei Schritten: Tagesbedarf in Kilokalorien bestimmen, in Gramm Futter umrechnen, mit dem Dosenpreis multiplizieren. Hier durchgerechnet für einen 20-kg-Hund:
- Tagesbedarf in kcal: Für einen ausgewachsenen, normal aktiven Hund gilt 110 × Körpergewicht0,75. Bei 20 kg sind das 110 × 9,46 = 1.040 kcal. Für wenig aktive oder kastrierte Hunde rechnest du mit 95 statt 110.
- Kalorien in Gramm: Tagesbedarf ÷ kcal je 100 g × 100. Bei einem Futter mit 90 kcal je 100 g sind das 1.040 ÷ 90 × 100 = 1.156 g, gerundet 1.160 g.
- Gramm in Euro: Tagesmenge ÷ Doseninhalt × Dosenpreis. Bei einer 800-g-Dose für 5,91 € sind das 1.160 ÷ 800 × 5,91 € = 8,57 € pro Tag.
Kosten pro Tag = Tagesbedarf in kcal ÷ kcal je 100 g × Preis je 100 g. Mit dieser Zeile vergleichst du jedes Nassfutter mit jedem anderen, egal wie groß die Dose ist. Steht keine Energieangabe auf dem Etikett, frag beim Hersteller nach.
Verlass dich nicht blind auf die Fütterungsempfehlung auf der Dose: Stiftung Warentest bewertete 2022 acht der Empfehlungen von 22 geprüften Nassfuttern als mangelhaft. Woher die Faktoren 110 und 95 kommen und wie du prüfst, ob die Menge stimmt, steht im Artikel Wie viel Nassfutter braucht ein Hund pro Tag?. Wenn du nicht selbst rechnen willst: Der Futterrechner auf unserer Startseite schätzt Menge und Dosenzahl für deinen Hund. Er kann leicht von dieser Tabelle abweichen, weil er zusätzlich Alter und Aktivität abfragt.
Was kostet Nassfutter für den Hund pro Tag und pro Monat?
Mit unserem Futter und dem Mengenrabatt ab 30 Dosen sind es zwischen 3,19 € am Tag für einen 5-kg-Hund und 14,33 € für einen 40-kg-Hund, im Monat zwischen rund 100 € und 431 €. Die Tabelle rechnet mit unserer 800-g-Dose im Einmalkauf, einem normal aktiven Hund und dem Mengenrabatt, der ab 30 Dosen automatisch im Warenkorb greift: 5 %.
| Körpergewicht | Menge pro Tag | Dosen pro Monat (30 Tage) | Preis je Dose | Kosten pro Tag | Kosten pro Monat |
|---|---|---|---|---|---|
| 5 kg | 410 g | 16 | 6,22 € | 3,19 € | 99,52 € |
| 10 kg | 690 g | 26 | 6,22 € | 5,36 € | 161,72 € |
| 15 kg | 930 g | 35 | 5,91 € | 6,87 € | 206,85 € |
| 20 kg | 1.160 g | 44 | 5,91 € | 8,57 € | 260,04 € |
| 30 kg | 1.570 g | 59 | 5,91 € | 11,60 € | 348,69 € |
| 40 kg | 1.940 g | 73 | 5,91 € | 14,33 € | 431,43 € |
So liest du die Tabelle: Kosten pro Tag = Tagesmenge ÷ 800 g × Preis je Dose. Kosten pro Monat = aufgerundete Dosenzahl × Preis je Dose, weil du nur ganze Dosen kaufen kannst. Der Monatsbetrag liegt deshalb etwas über 30 Tagesbeträgen. Ohne Rabatt kostet die Dose 6,22 €, das sind 7,78 € je kg oder 0,78 € je 100 g. Wenig aktive und kastrierte Hunde brauchen rund 14 % weniger.
Die 90 kcal je 100 g in dieser Tabelle sind eine Annahme und kein Messwert unserer Dose. Die Laborwerte für unser Futter stehen noch aus. Liegt der tatsächliche Wert höher, sinken Tagesmenge und Kosten; liegt er niedriger, steigen sie. Die Beträge können sich also noch verschieben.
Was unser Futter ist und wo seine Grenzen liegen
Unser Futter ist ein Alleinfuttermittel für ausgewachsene Hunde in einer einzigen Sorte, Rind mit Karotte & Kartoffel, in der 800-g-Dose. Es enthält 65 % Fleisch und Innereien vom Rind und entsteht in kleinen Chargen in einer Manufaktur in der EU. Es ist nicht das günstigste Nassfutter: Für einen 15-kg-Hund liegt es je nach Aktivität bei 5,91 bis 6,87 € am Tag und damit am oberen Ende dessen, was unabhängige Tests ausweisen, oder knapp darüber.
Die Grenzen: Für Welpen ist es nicht ausgelegt. Es gibt nur diese eine Dosengröße, was bei sehr kleinen Hunden Lagern oder Einfrieren bedeutet. Und für einen 40-kg-Hund sind gut 430 € im Monat viel Geld. Nach Österreich liefern wir ab 100 € Bestellwert versandkostenfrei, das erreichst du ab 17 Dosen. Nach Deutschland kostet der Versand 12,90 €, ab 119 € Bestellwert ist er frei.
Was kostet Hundefutter laut unabhängigen Tests und Erhebungen?
Die Spanne ist enorm: Stiftung Warentest ermittelte 2022 bei 22 Nassfuttern Tageskosten zwischen 0,83 € und 6,80 € für einen mittelgroßen, 15 kg schweren Hund. Preisstand war Ende Februar 2022, die Beträge sind also nicht mehr aktuell.
Der österreichische Verein für Konsumenteninformation (VKI) prüfte 2022 in Kooperation mit Stiftung Warentest 13 Nassfutter für ausgewachsene Hunde und nannte als Untergrenze 1,49 € für die Tagesration eines mittelgroßen Hundes.
Wichtig für den Vergleich ist der Modellhund der Tester: Im gemeinsamen Nassfutter-Test von 2019 war er 15 kg schwer, mäßig aktiv und bekam 724 kcal am Tag. Das entspricht dem niedrigeren Faktor 95, unsere Tabelle rechnet mit 110. Ein Hund mit 724 kcal braucht bei 90 kcal je 100 g rund 800 g, bei uns also etwa eine Dose am Tag, mit dem Rabatt ab 30 Dosen 5,91 €. Ob der Test von 2022 gleich gerechnet hat, steht nicht im frei zugänglichen Teil des Berichts.
Was geben Hundehalter tatsächlich für Futter aus?
Im Schnitt deutlich weniger, als eine reine Nassfütterung kostet. Die Heimtierstudie 2019 der Universität Göttingen kommt für Deutschland je nach Methode auf sehr unterschiedliche Werte: Aus den Marktumsätzen errechnet ergeben sich unter 20 € pro Hund und Monat. In Befragungen nennen Halter mehr: 51,80 € für das Futter eines Hundes in einer Umfrage unter 750 Hundehaltern und 60,60 € im Monat für Hundefutter in der eigenen, nicht vollständig repräsentativen Online-Befragung der Studie. Dort lagen 17,5 % der Antworten über 100 €.
Für Österreich weist die Konsumerhebung 2019/20 der Statistik Austria für Haushalte mit Haustieren im Schnitt 37,90 € im Monat für Tiernahrung aus. Das ist ein Wert je Haushalt über alle Tierarten, nicht je Hund, und er ist mehrere Jahre alt. Die niedrigen Durchschnittswerte passen zu den Tests: Stiftung Warentest fand 2025 mehrere Trockenfutter, deren Tagesration nur 25 Cent kostet.
Ist reine Nassfütterung für große Hunde zu teuer?
Für viele Haushalte ja. Ein 40-kg-Hund braucht bei 90 kcal je 100 g rund 1.940 g am Tag, das sind etwa 2,4 Dosen zu 800 g und 73 Dosen im Monat. Das liegt am hohen Wasseranteil und gilt für jedes Nassfutter, unseres eingeschlossen.
Der übliche Ausweg ist Mischfütterung: Ein Teil der Kalorien kommt aus Nassfutter, der Rest aus Trockenfutter. Rechne beide Anteile getrennt in Kalorien und mische nicht nach Gewicht, denn Trockenfutter liefert mit 320 bis 410 kcal je 100 g ungefähr das Drei- bis Vierfache.
Rechenbeispiel: 30-kg-Hund, die Hälfte der Kalorien aus Nassfutter
Der Tagesbedarf liegt bei 110 × 300,75 = 1.410 kcal. Die Hälfte, 705 kcal, soll aus Nassfutter kommen. Bei 90 kcal je 100 g sind das 705 ÷ 90 × 100 = 783 g, gerundet 785 g. Im Monat ergibt das 30 Dosen, damit greift der Rabatt von 5 %: 785 ÷ 800 × 5,91 € = 5,80 € pro Tag und 177,30 € im Monat. Reine Nassfütterung läge bei 11,60 € pro Tag.
Die übrigen 705 kcal ergeben bei einem Beispiel-Trockenfutter mit 360 kcal je 100 g rund 195 g. Was dieser Teil kostet, hängt vom gewählten Futter ab und kommt dazu. Für welchen Hund welche Futterart passt, vergleichen wir im Artikel Nassfutter oder Trockenfutter. Stell schrittweise über 5 bis 7 Tage um, den Ablauf zeigt der 7-Tage-Plan zur Futterumstellung.
Was treibt den Preis einer Dose Nassfutter?
Vor allem vier Dinge: die Rohware, die Dosengröße, die Chargengröße und der Vertriebsweg. Die folgende Einordnung ist unsere Einschätzung als kleine Marke und keine Marktstudie.
Fleischanteil und Art der Rohware. Fleisch und Innereien kosten in der Regel mehr als Brühe oder Gemüse, und Muskelfleisch mehr als Innereien. Eine Angabe wie „65 % Fleisch und Innereien“ nennt den Gesamtanteil, aber nicht die Aufteilung. Das gilt auch für unsere halboffene Deklaration: Wir nennen jede Innerei, aber nicht ihren Einzelanteil.
Dosengröße. Etikett, Abfüllung und Handhabung kosten je Dose fast gleich viel, egal wie viel drin ist, und auch das Blech wächst nicht im gleichen Maß wie der Inhalt. Deshalb sind große Dosen je Kilo meist günstiger.
Chargengröße. Wer in kleinen Chargen produziert, verteilt die festen Kosten jedes Produktionslaufs auf weniger Dosen. Das macht die einzelne Dose teurer als in der Großserie. Auch unser Futter entsteht in kleinen Chargen.
Vertriebsweg. Im Handel verdienen Großhandel und Geschäft mit. Im Direktvertrieb entfällt das, dafür fallen Verpackung und Versand je Paket an.
Wie sparst du bei Nassfutter, ohne Abstriche zu machen?
Indem du an Verpackung, Bestellmenge und Verschwendung sparst und nicht an der Zusammensetzung oder der Kalorienmenge. Diese sechs Punkte rechnen sich:
- Große Dose statt kleiner: Vergleiche den Grundpreis je kg und nicht den Stückpreis. Nimm die größte Dose, die dein Hund in 2 bis 3 Tagen leert.
- Mengenrabatt oder Abo nutzen: Bei uns sinkt der Dosenpreis im Warenkorb ab 30 Dosen automatisch um 5 % auf 5,91 €. Im Monats-Abo ist das Futter 10 % günstiger, im Jahres-Abo mit 12 monatlichen Lieferungen 15 %.
- Richtig portionieren: Wiege die Tagesmenge ab, statt nach Augenmaß zu füttern. In einer 2018 veröffentlichten Befragung von 3.185 Hundehaltern in zehn europäischen Ländern stuften die Halter 22 % ihrer Hunde als übergewichtig oder adipös ein, wenn sie eine fünfstufige Körperform-Skala nutzten, und 56 % mit einer feiner abgestuften Körperfett-Skala. Wer 10 % zu viel füttert, zahlt beim 20-kg-Hund rund 26 € im Monat für Kalorien, die der Hund nicht braucht.
- Angebrochene Dosen richtig lagern: Abgedeckt im Kühlschrank hält geöffnetes Nassfutter 2 bis 3 Tage. Den Rest frierst du portionsweise ein, statt ihn wegzuwerfen. Wie das geht, steht im Artikel Nassfutter geöffnet: Wie lange haltbar?.
- Leckerlis einrechnen: Sie sollten höchstens 10 % der Tageskalorien ausmachen. Was an Leckerlis dazukommt, ziehst du bei der Futtermenge ab, sonst zahlst du doppelt.
- Versandkosten vermeiden: Nach Österreich liefern wir ab 100 € Bestellwert kostenlos, darunter kostet der Versand 5,99 €. Ab 17 Dosen bist du über der Grenze. Nach Deutschland kostet der Versand 12,90 €, ab 119 € ist er frei; dort lohnt es sich, seltener und dafür mehr zu bestellen. Details auf der Seite Versand.
Ein Rechentipp für Hunde um 10 kg: Der Monatsbedarf von 26 Dosen liegt knapp unter der 30er-Stufe. Wer gleich 30 Dosen bestellt, zahlt 5,91 € statt 6,22 € je Dose und kommt rund 35 Tage aus. Die Kosten pro Tag sinken von 5,36 € auf 5,10 €.
Wo wird Sparen beim Futter zur falschen Sparsamkeit?
Dort, wo der Hund nicht mehr alles bekommt, was er braucht: bei reinen Fleischdosen als Dauerfutter und bei zu knappen Portionen.
Reine Fleischdosen als Alleinfutter. Dosen, die nur aus Fleisch bestehen und denen keine Mineralstoffe und Vitamine zugesetzt sind, sind in aller Regel Ergänzungsfuttermittel. Ein Ergänzungsfuttermittel reicht nach EU-Recht nur zusammen mit anderen Futtermitteln für die tägliche Ration aus. Wer es dauerhaft allein füttert, spart an Nährstoffen, die der Hund braucht. Woran du es auf dem Etikett erkennst, erklärt der Artikel Alleinfuttermittel oder Ergänzungsfuttermittel.
Zu knapp füttern. Die Mengen in der Tabelle sind Startwerte, die du nach Gewicht und Körperform deines Hundes anpasst. Wer sie dauerhaft unterschreitet, um Dosen zu sparen, spart am Hund. Stiftung Warentest formuliert es so: „Nur mit der richtigen Menge an Futter bekommt ein Hund die richtige Dosis an Nährstoffen.“ Reicht das Budget nicht für reine Nassfütterung, ist eine sauber gerechnete Mischfütterung die bessere Lösung als halbe Portionen.
Häufige Fragen
Ist Nassfutter teurer als Trockenfutter?
Pro Tag in der Regel ja, auch wenn der Kilopreis niedriger aussieht. Nassfutter liefert 80 bis 120 kcal je 100 g, Trockenfutter 320 bis 410 kcal, der Hund braucht vom Nassfutter also etwa die drei- bis vierfache Menge. Bei Stiftung Warentest begann die Spanne der Tageskosten im Nassfutter-Test 2022 bei 83 Cent; im Trockenfutter-Test 2025 kostete die Tagesration bei mehreren überzeugenden Produkten nur 25 Cent.
Wie viele Dosen Nassfutter braucht ein Hund im Monat?
Rechne Tagesmenge in Gramm × 30 ÷ Doseninhalt und runde auf. Ein wenig aktiver 20-kg-Hund braucht bei 90 kcal je 100 g rund 1.000 g am Tag. Das sind 1.000 × 30 ÷ 800 = 37,5, also 38 Dosen zu 800 g. Bei kleineren Dosen steigt die Stückzahl entsprechend.
Ist teures Hundefutter automatisch besser?
Nein. Im Nassfutter-Test der Stiftung Warentest von 2022 war eines der besten Futter zugleich das günstigste, und der VKI schrieb 2019, „Preis und Qualität haben nicht zwangsläufig miteinander zu tun“. Das gilt auch für unser Futter: Ein höherer Preis belegt keine bessere Qualität.
Was kostet ein Hund im Monat insgesamt?
Eine belastbare Zahl je Hund gibt es für Österreich nicht. Laut Konsumerhebung 2019/20 der Statistik Austria gaben Haushalte mit Haustieren im Schnitt 74,80 € im Monat für ihre Tiere aus, davon 37,90 € für Tiernahrung und 24,50 € für Tierarzt und Ähnliches. Die Zahlen sind mehrere Jahre alt und gelten je Haushalt über alle Tierarten. Wer einen mittelgroßen Hund ausschließlich mit Nassfutter füttert, liegt allein beim Futter deutlich darüber.
Wie rechne ich bei Nassfutter den Preis pro kg aus?
Dosenpreis ÷ Inhalt in Gramm × 1.000. Eine 800-g-Dose für 6,22 € kostet also 6,22 ÷ 800 × 1.000 = 7,78 € je kg. Für den Vergleich zweier Futter reicht der Kilopreis allein nicht, weil er den Energiegehalt nicht berücksichtigt. Rechne deshalb zusätzlich den Preis je 100 kcal aus: Preis je 100 g ÷ kcal je 100 g × 100.
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